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Wetzlarer 3-Türme-Weg Süd

Wanderung · Wetzlar
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  • Honigmühle
    / Honigmühle
    Foto: Jörg Thamer, Das Lahntal
  • / Theutbirg Basilika
    Foto: Tourist Information Wetzlar
  • / Blick auf Wetzlar
    Foto: Tourist Information Wetzlar
  • / Unterwegs auf dem 3-Türme-Weg (Abkürzung)
    Foto: Tourist Information Wetzlar
  • / Der Dünsberg in der Ferne
    Foto: Tourist Information Wetzlar
  • / Wetzlar - Dom im Herbst
    Foto: Jörg Thamer, Das Lahntal
  • / Logo 3-Türme-Weg Abkürzung
    Foto: Tourist Information Wetzlar
  • / Logo 3-Türme-Weg
    Foto: Tourist Information Wetzlar
m 400 350 300 250 200 150 100 14 12 10 8 6 4 2 km Basaltsäule - Grenzsteine Basaltsäule - Honigmühle Burgruine Kalsmunt Weinberg Brühlsbacher Warte
Natur und Kultur rund um Wetzlar! Grandiose Aussichten und eine faszinierende Kulturlandschaft im Süden der ehemaligen Reichsstadt Wetzlar.
mittel
Strecke 15,7 km
5:00 h
295 hm
295 hm
325 hm
158 hm

Der Wetzlarer 3-Türme-Weg gehört zu den Lahn-Facetten, den zertifizierten Wanderwegen im Lahntal. Er führt auf gut 20 Kilometer einmal um die ehemalige Reichsstadt Wetzlar. Die Variante Süd kürzt den Weg auf 15,7 km ab. Sie führt zwar nicht wie der Hauptweg und die Variante Nord an den drei Türmen der mittelalterlichen Stadtbefestigung vorbei, die Burgruine Kalsmunt und die Brühlsbacher Warte sind jedoch jeweils mit einem kurzen Abstecher zu erreichen. Aber auch ohne die Türme hat die Südvariante mit dem idyllischen Kirschenwäldchen am Stoppelberg, der Theutbirg Basilika und dem nationalen Naturerbe "Weinberg Wetzlar" einiges zu bieten. Zahlreiche Basaltsäulen informieren über Besonderheiten am Wegesrand. 

Autorentipp

Einkehr in der Honigmühle? Die Abstecher zur Burgruine Kalsmunt und zur Brühlsbacher Warte sind empfehlenswert.
Profilbild von Jörg Thamer
Autor
Jörg Thamer 
Aktualisierung: 16.03.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
325 m
Tiefster Punkt
158 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Honigmühle im Siebenmühlental

Sicherheitshinweise

Keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen erforderlich. Vorsicht vor Glätte in den Wintermonaten und vor rutschigem Untergrund bei Nässe!

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Wetzlar

Domplatz 8, 35578 Wetzlar

e-Tel. 06441/99-7755

E-Mail: tourist-info@wetzlar.de

Der Wetzlarer 3-Türme-Weg auf Wetzlar.de

Start

Parkplatz Stoppelberg (323 m)
Koordinaten:
DD
50.529593, 8.518182
GMS
50°31'46.5"N 8°31'05.5"E
UTM
32U 465850 5597626
w3w 
///preisen.angebotenen.zärtlich

Ziel

Parkplatz Stoppelberg

Wegbeschreibung

Der 3-Türme-Weg kreuzt hier die Straße. Vom Parkplatz aus wandern wir der Markierung folgend durch das idyllische Kirschenwäldchen. Augen auf! Hier gibt es Hügelgräber, die aus der Zeit von 750 - 450 v. Chr. stammen. Eine Basaltsäule gibt zusätzliche Informationen. Nach ca. 700 m und einer kurzen Ruhepause auf einer Relaxliege verlassen wir das Kirschenwäldchen und haben bei gutem Wetter einen Blick bis zum Feldberg im Taunus. Kurze Zeit später biegen wir links ab und wandern hinunter ins Tal des Abaches. Diesen wandern wir nun ein gutes Stück entlang. Weiher und Tümpel säumen den Weg. Die Honigmühle lädt zur Einkehr ein (Öffnungszeiten beachten). Wie der Basaltsäule vor Ort zu entnehmen, ist sie ist eine der 7 Mühlen, die entlang des Wetzbaches zwischen Niederwetz und Nauborn  im Wetzlarer Siebenmühlental errichtet wurden. Vor der Mühle biegen wir rechts ab und überqueren an der Dickesmühle die Landesstraße L3284.  Hier lohnt der kurze Abstecher über die Treppen zur Ruine der Theutbirg Basilika. Um das Jahr 778 soll eine Frau Theutbirg die kleine Kirche, von der heute nur noch die Grundmauern zu sehen sind, dem Kloster Lorsch vermacht haben.

Immer der Wegemarkierung folgend, wandern wir nun mit schönen Ausblicken auf Nauborn bergauf durch die Felder. Schließlich quert der Weg die Landesstaße L3053. Rund um Nauborn spielte der Bergbau in der jüngeren Geschichte eine große Rolle. Auf dem Eisensteinweg, der hier begann, fuhren die Fuhrwerke von der Grube Amanda bis nach Wetzlar zur Sophienhütte. In der Blütezeit des heimischen Bergbaus waren bisweilen 50 Fuhrleute beschäftigt und verdienten sich damit ein gutes Zubrot.

Wir treffen auf den Lahnwanderweg und folgen diesem durch das Naturschutzgebiet am Weinberg. Das ehemalig militärisch genutzte Gelände wurde 2005 als Fauna-Flora-Habitat und als EU-Vogelschutzgebiet klassifiziert. Auch hier haben wir wieder einen großartigen Ausblick in die Region. Im Anschluss führt uns die Beschilderung des Weges immer am Waldrand entlang. Eine Basaltsäule verweist auf einen historischen Grenzstein, der einst die Grenze Wetzlars markierte. Entlang der historischen Landhege sind noch heute immer noch einige dieser alten Grenzsteine vorhanden.  Über mehr oder weniger offenens Gelände mit schönen Ausblicken wandern wir dem Kalsmunt Westhang entgegen, wo wir schließlich wieder Wohngebiet erreichen.

Der Abstecher zur Burgruine Kalsmunt ist an dieser Stelle empfehlenswert. Ansonsten folgen wir nun dem Wegelogo der Abkürzung (rotes L auf gelbem Untergrund) ein Stück dem "Sonnenweg" entlang, bevor wir rechts vor dem Wohngebiet abbiegen. Nun wandern wir immer am Rand des Wohngebietes entlang, bis wir am "Laufdorfer Weg" ankommen. Dort halten wir uns rechts und im Anschluss geht es links am Waldrand entlang. Nach ca. 250 m biegt der Wanderweg wiederum nach links ab. Wir verlassen den Wald und laufen über einen geteerten Feldweg wieder auf Wetzlar zu. Dort, wo der Weg nun eine scharfe Kehre macht, dürfen wir einen beeindruckenden Ausblick auf den Wetzlarer Dom genießen. 

Hier wandern wir scharf rechts Richung Süden, bevor wir nach ca. 300 m wieder nach links abbiegen. Der Wegemarkierung folgend geht es jetzt bergab bis zur "Solmser Straße", der wir Stück nach links folgen. Rechts befindet sich eine kleine Brücke über den Wetzbach, die wir nun überqueren. Über die "Weiherstraße" erreichen wir die "Nauborner Straße". Diese bitte vorsichtig überqueren, denn auf der Landesstraße herrscht oft reger Verkehr. Nun geht es auf der "Sixt-von-Armin-Straße" durch das Tal des Brühlsbaches. Am Ende des Wohngebietes biegen wir links in einen Waldweg ein. 

Nach ca. 300 m biegen wir wiederum links ab und erreichen nach einem kurzen Anstieg den "Fritz-Fischer-Weg". Wir überqueren die Straße "Stoppelberger Hohl" und folgen der Markierung, bis wir unterhalb der Brühlsbacher Warte wieder den eigentlichen 3-Türme-Weg erreichen. Hier könnte man noch einen kurzen Abstecher zur Brühlsbacher Warte machen, oder aber dem Wegweiser des Hauptweges nach rechts folgen. Wir wandern nun an zwei Schulen vorbei, bis wir wieder die Straße "Stoppelberger Hohl" erreichen. Dieser folgen wir ca. 150 m nach links um sie dann zu überqueren um der "Harderbergstraße" durch das Wohngebiet zu folgen.

Diese verlassen wir dann nach ca. 150 m und folgen der Beschilderung über einen Wiesenweg, bevor es durch den Wald hinunter geht. Wir stoßen auf einem Weg, dem wir dann nach links folgen. Nach ca. 300 m biegen wir rechts ab und wandern steil durch den Wald hinauf in Richtung Stoppelberg. Nach dem fordernden Anstieg erreichen wir die Kreisstraße K988 und wandern auf dem Weg rechts neben der Straße bis zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz Kirschenwäldchen. Dieser liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Straße.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der deutschen Bahn zum Bahnhof Wetzlar. Von dort mit der Buslinie 12 zur Haltestelle Krankenhaus und im Anschluss zu Fuß ca. 1 km auf dem Fußweg neben der Kreisstraße K988 bis zum Parkplatz Stoppelberg auf der linken Seite. Dort beginnt die Wanderung.

Anfahrt

Wetzlar ist über die B49 erreichbar. An der Abfahrt Wetzlar-Butzbach folgen Sie der Gloelstraße Richtung Innenstadt. Dann über den Karl-Kellner-Ring, die Stoppelberger Hohl und die Volpertshäuser Str. bis zur K988. Dieser ca. 1 km bis zum Ziel auf der linken Seite folgen (Navigation: Parkplatz Stoppelberg, 35578 Wetzlar).

Parken

Der Parkplatz Stoppelberg ist kostenfrei und bietet ausreichend Platz für ca. 15 Fahrzeuge.

Koordinaten

DD
50.529593, 8.518182
GMS
50°31'46.5"N 8°31'05.5"E
UTM
32U 465850 5597626
w3w 
///preisen.angebotenen.zärtlich
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

Rheinland-Pfalz-App  hier geht´s zum kostenlosen Download

Rad- und Wanderkarte „Im Lahntal von Wetzlar bis Braunfels“ - zum Preis von 8,50€ erhältlich über

Tourist-Information Wetzlar (Domplatz 8, 35578 Wetzlar, Telefon 06441 99-7755, E-Mail: tourist-info@wetzlar.de) oder:

Tourist-Information Braunfels (Marktplatz 9, 35619 Braunfels, Telefon 06442 934411, E-Mail: touristinfo@braunfels.de).

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung reicht aus. Gutes Schuhwerk empfohlen. Rucksackvesper und Getränke nicht vergessen!

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,7 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
295 hm
Abstieg
295 hm
Höchster Punkt
325 hm
Tiefster Punkt
158 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch botanische Highlights geologische Highlights

Statistik

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