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Burgwaldpfad Frankenberg - Marburg (Nord-Süd)

Fernwanderweg · Lahntal
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  • Frankenberg (Eder), Rathaus
    / Frankenberg (Eder), Rathaus
    Foto: Hanna Stummer (Marburg Stadt und Land Tourismus), Lahntal Tourismus Verband e. V.
  • / Mellnau
    Foto: Dominik Ketz, Lahntal Tourismus Verband e. V.
  • / Steinernes Haus Frankenberg
    Foto: Hanna Stummer, Lahntal Tourismus Verband e. V.
  • / Im Hintergrund die Türme der Elisabethkirche Marburg
    Foto: Paavo Blåfield, © Lahntal Tourismus Verband
m 400 350 300 250 200 150 40 30 20 10 km
In den historischen Altstädten in Marburg und Frankenberg gibt es unmittelbar zu Beginn und am Ende des Burgwaldpfades verwunschene Gässchen und romantische Winkel zu erkunden. Auf dem Weg durch eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands begegnen dir immer wieder Zeugen längst vergangener Epochen. Der Illustrator der Grimmschen Märchen, Otto Ubbelohde, ließ sich von der Landschaft inspirieren.
mittel
Strecke 49 km
13:55 h
1.021 hm
1.136 hm
392 hm
185 hm
Das Wanderportal liegt im Schnödeweg am Ortsrand von Frankenberg. Vom Bahnhof aus ist das Wanderportal über den Zuweg B11 zu erreichen. Dicht entlang der Eder oberhalb eines Steilhanges mit den markanten aus Buntsandstein bestehenden Ederfelsen führt die Route vorbei an den Orten Birkenbringhausen und Wiesenfeld bis nach Ernsthausen.  Schöne Pfade bringen Dich auf den Christenberg, eine bedeutende Stätte hessischer Geschichte und eines der beliebtesten Ausflugsziele im Burgwald. Vom Waldgasthaus bietet sich ein prächtiger Panoramablick bis zum Rothaargebirge. Nach Durchqueren des NSG Christenberger Talgrund und weiteren landschaftlichen Besonderheiten erhebt sich die Burgruine Mellnau. Ein Besuch sollte nicht versäumt werden. Oberrosphe, das älteste Burgwälder Dorf, ist nicht weit. Das liebevoll eingerichtete Dorfmuseum entführt dich in diese längst vergangenen Tage. Über Lahntal-Göttingen, entlang der Lahn,  geht es weiter bis Sarnau. Dort sollte ein Abstecher zum Otto-Ubbelohde-Haus eigeplant werden. Nach Passage von Wehrda, dem NSG Teufelsgraben und Behring Mausoleum kannst du bald die Türme der Elisabethkirche sehen, wo der Burgwaldpfad am Wanderporttal endet und der Lahn-Dill-Bergland Pfad sowie der Elisabethpfad beginnt.

Autorentipp

Sehenswertes: Elisabethkirche und Landgrafenschloss in Marburg (1), Dorfmuseum Oberrosphe (2), Burg Mellnau (3), St. Martins-Kirche Christenberg (4), Nikolausmühle (5), Schiefermühle (6).Übernachtung/Einkehr: In allen Etappenorten, siehe "Details"
Profilbild von Armin Feulner (Marburg Stadt und Land Tourismus)
Autor
Armin Feulner (Marburg Stadt und Land Tourismus)
Aktualisierung: 01.11.2021
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
392 m
Tiefster Punkt
185 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bei Sturm sollten Wegabschnitte durch den Wald gemieden werden.

Aufgrund von mehrwöchigen Bauarbeiten ist eine Umleitung zwischen Göttingen und der Eisenbahnbrücke an der Lahn (und umgekehrt) eingerichtet. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert an der B62 an der Brücke über die Wetschaft und auf dem Radweg an der Eisenbahnbrücke.

Weitere Infos und Links

u.a. Tipps zu Übernachtungen und Gastronomie:

Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH

Tourist-Information

Erwin-Piscator-Haus

Biegenstraße 15

35037 Marburg

Tel.: 06421 9912-0

Fax: 06421 9912-12

E-Mail: info@marburg-tourismus.de

Internet: www.marburg-tourismus.de

 

Ederbergland Touristik e.V.

Untermarkt 12

5066 Frankenberg (Eder)

Tel. 064 51/7 71 76 72

Fax 064 51/7 71 76 74

E-Mail: info@ederbergland-touristik.de

Internet: www.ederbergland-touristik.de

Start

Schnödeweg in Frankenberg, B11 Verbindung zum Bhf Frankenberg (300 m)
Koordinaten:
DD
51.046909, 8.785626
GMS
51°02'48.9"N 8°47'08.3"E
UTM
32U 484972 5655063
w3w 
///erfreuen.oben.beliebten

Ziel

Marburg/Lahn am Wanderportal an der Elisabethkirche

Wegbeschreibung

Achtung: Aufgrund von mehrwöchigen Bauarbeiten ist eine Umleitung zwischen Göttingen und der Eisenbahnbrücke an der Lahn (und umgekehrt) eingerichtet. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert an der B62 an der Brücke über die Wetschaft und auf dem Radweg an der Eisenbahnbrücke. 

Markierung: Der Burgwaldpfad ist nur bis zum Ortsrand von Frankenberg markiert.  Die Markierung entspricht derjenigen, welche auf den Galeriebildern zu sehen ist. Es schließt sich eine Markierung "B11" an, die zum Bahnhof führt.

Vom Wanderportal im Schnödeweg geht es entland einer freien Feldflur über die Bahngleise. Biegen Sie links ab und folgen Sie nach dem Wohnhaus denm Asphaltweg bis zur Schiefermühle (6), einem landwirtschaftlichen Gehöft und ehemaligen Mühle. Entlang der Eder an den Ederstedefelsen (Klingelstede) vorbei überqueren Sie die Kreisstraße 117. Der Burgwaldpfad verläuft mit Abstand entlang der Dörfer Birkenbringhausen und Wiesenfeld. Ein wenig später unterqueren Sie die Bahngleise der Strecke Marburg-Frankenberg, umrunden die Nikolausmühle (5) und erreichen Ernsthausen. Durch die "Hangstraße" und die Straße "im Hinterfeld" passieren Sie den Sportplatz am Ortsrand. Schöne Pfade, vorbei am Spiegelteich nahe Münchhausen, bringen Sie zu einer besonderen Sehenswürdigkeit, dem Christenberg mit der St. Martins-Kirche (4). Für diese bedeutende Stätte hessischer Geschichte sowie einem der beliebtesten im Burgwald sollten Sie auf jedem Fall etwas Zeit einplanen. Vom Waldparkplatz bietet sich ein prächtiger Panoramablick bis zum Rothaargebirge. Durch das NSG Christenberg Grund und die für den Burgwald so typischen dichten Wälder geht es weiter zum schönen Ort Mellnau. Hier lädt die Burgruine Mellnau (3) einer ausgiebigen Rast ein. Nach dem Passieren des Forsthauses Mellnau und dem Dammberg bietet der Aussichtspunkt "Am Rienert" einen weiten Blick auf die umliegenden Höhen. Wenige Schritte und Oberrosphe, das älteste Burgwälder Dorf ist erreicht. Vorbei am Sportplatz und Friedhof gelangen Sie zum liebevoll eingerichteten Dorfmuseum (2). Dieses entführt nicht nur in längst vergangene Tage , sondern bietet selbstgemachten Kuchen und Getränke. Der Weg führt jetzt hinauf in dichten Nadelwald mit kleinen Lichtungen bevor er am Friedhöf der Ortschaft Göttingen auf die Bundesstraße 252 stößt. Nach dessen Überquerung folgen Sie dem Bach Wetschaft, unterqueren die Bahngleise und befinden sich jetzt rechterhand der Lahn. Bis nach Sarnau folgt der Weg dem Verlauf der Lahn. Nun geht es links über die Brücke, ein kleines Stück durch den Ort und dann hinauf Richtung Steinbruch bis zur Landesstraße, die überquert werden muss. Wieder hinab biegen Sie linkt und gleich rechts in die Straße "Auf der Jöch" ab und sehen schon die Häuser am Ortsrand von Wehrda, einem Stadteil von Marburg. Dieser wird durch einen Mischwald halb umrundet, wobei zwei Hochhäuser passiert werden. Danach führen herrliche Pfade oberhalb von Marburg durch das NSG Teufelsgraben vorbei am unter Denkmalschutz stehenden Behring-Mausoleum und einem lichten Mischwald. Bald sind schon die Türme der Elisabethkiche (1) von der Höhe aus zu sehen. Treppenstufen leiten den Wanderer nun zur Kapelle St. Michael mit dem Pilgerfriedhof. Der Friedrich-Siebert-Weg verengt sich zu einer Gasse zwischen Fachwerkhäusern, bevor er sich zum prächtigen Kirchenportal der Elisabethkiche öffnet. Das Wanderportal dort ist Endpunkt des Burgwaldpfades, aber auch Beginn des Elisabethpfades nach Eisenach und des Lahn-Dill-Bergland-Pfades. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

DB Hbf. Marburg und Bf. Frankenberg. Zwischen Frankenberg und Marburg besteht eine Bahnverbindung (R42) -stündlich, am Sonntag zweistündlich. Der Burgwaldpfad ist strickleiterartig durch markierte Zuwege mit den Bahnhöfen zwischen Marburg und Frankenberg verknüpft.

Anfahrt

über die B3 nach Marburg sowie B252 Richtung Frankenberg

Parken

Marburg: Kostenpflichtige Parkplätze Afföller und Hauptbhanhof, bei mehreren Tagen: Parkhaus am Pilgrimstein.

Frankenberg: Kostenlose Parkplätze am Bahnhof.

Koordinaten

DD
51.046909, 8.785626
GMS
51°02'48.9"N 8°47'08.3"E
UTM
32U 484972 5655063
w3w 
///erfreuen.oben.beliebten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Rad- und Wanderkarte zentraler und südlicher Burgwald 1:25.000 • Rad und Wanderkarte Burgwald 1:50.000 Erhältlich im Buchhandel.

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und eine kleine Mülltüte werden empfohlen, da es unterwegs nur wenige Mülleimer gibt.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
49 km
Dauer
13:55 h
Aufstieg
1.021 hm
Abstieg
1.136 hm
Höchster Punkt
392 hm
Tiefster Punkt
185 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights Von A nach B faunistische Highlights

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 3 Etappen
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Abstieg 171 hm

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Abstieg 520 hm

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Strecke  km
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